GOLF. SPORT MIT HERZGOLF-CLUB HERZOGENAURACH E.V.
  • Das Team des Golfclubs Herzogenaurach heißt Sie recht herzlich willkommen.

    Besuchen Sie uns und genießen Sie Golf als Erlebnis für die ganze Familie.
    18 Spielbahnen mit hohem Qualitätsstandard erwarten Sie und Ihre Freunde und dies alles ohne Startzeiten.
  • Jubiläum 2017 - 50 Jahre GC Herzogenaurach e.V.

  • Golfeinsteiger jeden Montag

    Montags um 17 Uhr treffen sich die Golfeinsteiger, um zusammen mit erfahrenen Golfern ihre ersten Runden zu drehen.

 

 

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Platzinfo

Golfplatz: geöffnet

 

Sommergrüns

Bei Raureif und Frost dürfen nur die Wintergrüns angespielt werden. Das betreten von gefrorenen Sommer- und Übungsgrüns ist verboten!

 

Bitte beachten Sie unsere Winterregeln!

 

Puttinggrün: Offen

Pitchinggrün: Offen

Driving Range: Offen (Mattenabschläge)

WC Bahn 5: Ja

WC Bahn 14: Ja

Carts: Nein
Trolley: Bitte Tragebag
E-Trolley: Bitte Tragebag

Öffnungszeiten Club-Büro

November / Dezember:

Montag - Freitag 10.00 - 16.00 h

Sa./So./Feiertage: geschlossen!

Tel. 09132 40586 oder

info@golfclub-herzogenaurach.de

Golfeinsteiger: Montag, 17 Uhr

Senioren 50 Plus: Dienstag, 10:00 h

Men's Day:  Mittwoch, 10:00 h

Ladies' Day: Donnerstag, 10:00 h

 

 

 

DGV Zertifikat Golf und NAtur GOLD

 

 

 

 

Pressebeauftragte: Tanja Scholl

Kontakt: pressewart@golfclub-herzogenaurach.de

 50 Jahre Golf-Club Herzogenaurach - Walter Jauernig erinnert sich

Vor 50 Jahren ist der Golfsport in Deutschland noch nicht weit verbreitet gewesen. Gerade einmal 18.400 Golfer gab es damals in Deutschland. Einer davon war der 77jährige Walter Jauernig, Gründungsmitglied des GCH.  

Er erzählt selbst, wie es dazu kam, dass das Golf-Fieber ihn erfasst hat:

Bitte Bilder anklicken um Interviews abzuspielen.

Er war nicht der einzige, der als Caddy bei den Amerikanern Golfspielen gelernt hat. Für die Jungs aus Herzogenaurach gab es sogar eigene Caddy-Turniere auf dem 9-Loch-Platz an der Herzo Base. Später blieben sie dem Golfsport treu, bis die Zeit reif war einen eigenen Club zu gründen:

 Im Gegensatz zu manch anderen Golfclubs ging es in Herzogenaurach von Anfang an gar nicht elitär zu:

So sind über die Jahre auch viele Freundschaften zwischen Deutschen und Amerikanern entstanden. Noch heute gibt es Kontakte in die USA und sogar bis ins All - zu US-Raumfahrer Shane Kimbrough. Der hat nämlich einige Zeit in Herzogenaurach verbracht, weil sein Vater auf er Herzo Base stationiert war. Und Walter Jauernig pflegt diese Kontakte:

 

Walter Jauernig schwingt auch heute noch gerne den Golfschläger. Er ist an warmen Sommertagen gerne morgens auf dem Platz unterwegs, wenn es noch kühler ist. Er ist froh darüber, dass das Golfen auch in seinem Alter noch so gut geht. Und er genießt es, wenn ihm ein besonders guter Schlag gelingt. Wer noch nicht mit Golf angefangen hat, sich aber dafür interessiert, dem rät er:

 

Die Herrenmannschaft bleibt erstklassig

 

Nach dem Heimspieltag in Herzogenaurach bleiben die Herren aus Herzogenaurach für eine  weitere Saison in der 1. Bundesliga Süd.

Der letzte Spieltag endet für die Jungs aus der Sportartikelmetropole mit einem soliden 4. Platz. Team und Trainer waren mit dem Ergebnis zufrieden, zumal die Teams aus Mannheim, Stuttgart und St. Leon Rot mit ihren Spitzenspielern  angetreten waren. Denn für die drei Mannschaften ging es um den Einzug in die Final Four, also den Wettbewerb, bei dem der deutsche Mannschaftsmeister gekürt wird. Zwei Plätze waren zu vergeben und die haben sich Mannheim und Stuttgart gesichert. St. Leon Rot, bisher immer in den Final Four verteten, landete nur auf dem dritten Platz. Schon vor dem letzten Spieltag stand München-Eichenried als Absteiger fest, die auch in Herzogenaurach auf dem fünften Platz landeten. 

„Für das Herzogenauracher Team fehlte am letzten Spieltag der nötige Druck“, zieht Club-Präsident und Mannschafts-Kapitän Peter Pantel Bilanz. Denn der vierte Platz war schon vorher sicher. Bester Spieler im Herzogenauracher Team war wieder einmal Matthias Schmid. Er stellte im Einzel sogar den Platzrekord ein: Er spielte eine 68er Runde, also 5 Schläge unter Platzstandard.

Das Herzogenauracher Team hat sich mit dem vierten Platz in der Südstaffel eine hervorragende Ausgangssituation für die bayerischen Mannschaftsmeisterschaften geschaffen. Die endgültige Entscheidung fällt am letzten Spieltag der 2. Liga (Sa, 12.08.2017).

 

Enttäuschung bei den Herzogenauracher Damen

 

„Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt“, so fasst Coach Matthias Knoblauch das Ergebnis des GCH Damenteams  am letzten Spieltag zusammen. Denn die Herzogenauracherinnen haben den Wiederaufstieg in die 2. Liga knapp verpasst. Sie landeten bei ihrem Heimspiel nur auf Platz 2 – mit vier Schlägen Rückstand auf das Team aus Fürth.

Beide Teams sind damit in der Tabelle mit 20 Zählern punktgleich. Da die Fürtherinnen allerdings in den fünf Ligaspielen insgesamt 12 Schläge weniger gebraucht haben als das Team aus Herzogenaurach, müssen sie sich mit Platz 2 zufrieden geben. Kapitänin Anna Even ist mit der Leistung ihrer Mitspielerinnen trotz der Niederlage zufrieden: „Wir haben heute durch die Bank ordentliches Golf gespielt. Es war eine geschlossene Teamleistung.“ Als versöhnliche Geste ist das Fürther Team dann noch geschlossen Baden gegangen, im Wasserhindernis an der Spielbahn  10.

Die Herzogenauracher sind sich einig. In der kommenden Saison wird das Damenteam wieder alles daran setzen aus der Regionalliga in die 2. Liga  aufzusteigen. Der Teamspirit passt und das Quäntchen Glück ist dann bestimmt auf Seiten des GCH.

 

Golf auf hohem Niveau

 

Die Jungen der Altersklasse unter 18 aus Herzogenaurach sind am Wochenende im Golfclub Schloßberg bayerischer Meister geworden. Mit 29 Schlägen Vorsprung konnten sie die Rivalen aus München-Eichenried auf die Plätze verweisen.

Im vergangenen Jahr hatten bereits die Jungs der AK 16 aus Herzogenaurach die bayerische Meisterschaft für sich entschieden, jetzt feiern die AK 18 den Titel der besten Mannschaft in Bayern.

„Es war ein schweres Stück Arbeit im GC Schloßberg. Der Golfplatz war sehr schwer zu spielen und hat den Jungs bei über 30 Grad alles abverlangt.“ berichtet der stolze Trainer und Kapitän Craig Miller. „Wir haben uns taktisch wirklich gut vorbereitet und meine Jungs waren mental sehr stark.“ Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Moritz Hermann, der sowohl im Vierer am Samstag, als auch im Einzel am Sonntag eine hervorragende eins unter Par Runde spielte. Damit kann er mit sechs Schlägen Vorsprung die beste Runde des Turniers verbuchen.

Ende September geht es dann für die erfolgreichen Jungen zur Deutschen Meisterschaft, bei der sich Craig Miller einen Platz unter den Top 3 ausrechnet. Der Erfolgscoach aus Schottland hat mit seiner Golfschule über die letzten Jahre nicht nur die Herzogenaurcher Herrenmannschaft in die 1. Bundesliga geführt können, sondern auch mit der Jugendmannschaft zwei bayerische Meisterschaften gefeiert.

 

Klassenerhalt in der 1. Bundesliga gesichert

 

Die Herrenmannschaft des Golf-Clubs Herzogenaurach konnte am Sonntag in München den Klassenerhalt in Deutschlands höchster Spielklasse vorzeitig perfekt machen.

Im vierten von fünf Saisonspielen konnten die Herzogenauracher Golfer unter Beweis stellen, dass sie gekommen sind um zu bleiben. Die Gastgeber vom Golfclub Eichenried zeigten sich in den Einzeln noch stark und waren nur einen Schlag hinter den Franken. Am Ende gaben die Doppel den Ausschlag. Mit 16 Schlägen unter Par konnten die Gäste aus Herzogenaurach nicht nur die Münchner auf den letzten Platz verweisen, sondern auch an die Drittplatzierten aus St. Leon-Rot bis auf drei Schläge heranzurücken.

Insgesamt zieht Peter Pantel Präsident des GCH und Kapitän der Herrenmannschaft ein positives Fazit: „Es war sehr wichtig, dass wir in Eichenried einen Rang vor den Münchnern bleiben und das haben wir geschafft. Damit ist der Erhalt der höchsten Deutschen Liga geschafft und wir können die Top-Mannschaften aus Stuttgart, Mannheim und St. Leon-Rot an unserem Heimspieltag am 6. August noch ein bisschen ärgern.“

Die Tabellenkonstellation verspricht viel Spannung für den letzten Spieltag in Herzogenaurach. Die Mannschaften aus Mannheim und Stuttgart liegen Punktgleich in Führung. Den dritten Platz nimmt St. Leon-Rot mit nur einem Punkt Rückstand ein, doch nur zwei der drei Mannschaften können in das „Final Four“ einziehen, bei dem mit den beiden Bestplatzierten aus der Nordliga um den Titel des Deutschen Meisters gespielt wird.

Der letzte Spieltag am 6. August im Golf-Club Herzogenaurach verspricht also viel Spannung und Golf auf höchstem Niveau. Zuschauer sind herzlich willkommen. Neben Kaffee und Kuchen, Biergarten und Live-Scoring gibt es auch die Möglichkeit selbst mal den Schläger zu schwingen.

 

Interview mit Matthias Schmid 7. Platz bei den Europameisterschaften

 

Matthias, wie hast du dich überhaupt für die European Amateur Championship qualifiziert?

Das ging über die Weltrangliste. Das war sogar relativ knapp mit der Anmeldung. Da sind etwas über 400 Spieler reingekommen, die Top-400-Amateur-Spieler der Welt sozusagen. Und ich war zum Zeitpunkt der Anmeldung knapp unter 400. Da hatte ich etwas Glück.

Der erste Tag lief ja nicht so gut für dich, am zweiten hast du dich dann aber um 72 Plätze nach oben geschossen und lagst dann auf dem zweiten Rang. Wie hast du das gemacht?

Nach der ersten Runde war ich eigentlich relativ enttäuscht, weil ich da gut gespielt habe, aber beim Ergebnis leider nichts zusammengelaufen ist. Und am zweiten Tag war es dann genau anders herum. Meine Leistung war solide und ich habe die Putts gelocht. Ich habe Schlag für Schlag gespielt und nicht wirklich an den Punktestand gedacht. So konnte ich dann Birdie für Birdie und auch mal einen Eagle einsammeln.   

Eine 63er Runde, das ist persönliche Bestleistung für dich. Wie hast du dich danach gefühlt?

Das war natürlich super! Die beste Runde bisher und dann noch bei so einem Turnier. Das ist schon Weltklasse, würde ich sagen. Da lief einfach vieles zusammen, das Putten, das kurze Spiel, einmal habe ich sogar mit einem Chip ins Loch getroffen. Auch mit meinen Eisen war ich zufrieden, damit sind mir gute, lange Schläge gelungen.

Wie viel Platz nimmt Golf in deinem Leben ein?

Ich denke eigentlich rund um die Uhr dran und schaue natürlich auch Golf im Fernsehen. Der Golf-Sport ist in meinem Leben schon sehr bestimmend.

Was ist dir neben Golf außerdem noch wichtig?

Ganz klar, die Familie steht an oberster Stelle in meinem Leben. Ohne deren Unterstützung wäre ich sicher nicht so weit gekommen, wie ich jetzt bin.

Du nimmst übers Jahr an einer ganzen Reihe von Turnieren teil, auch international. Das ist ja nicht ganz billig: Reisekosten, Startgeld usw. In wie weit hast du Sponsoren, die dich finanzieren?

Momentan gibt es eigentlich nur einen Sponsor der mich unterstützt, Peter Pantel, der Präsident des Herzogenauracher Golf-Clubs. Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr finden würden. Denn dann wäre es etwas einfacher international bei Turnieren anzutreten. Dankbar bin ich aber auch für die Unterstützung durch Craig Miller und seine Golfschule, sowie dem Center of Excellence für die Ausrüstung.

Wer ist dein großes Vorbild, was den Golfsport angeht?

Früher war Tiger Woods immer mein großes Vorbild. Und auch Rory McIlroy hat mich ziemlich beeindruckt.

Was ist dein großes Ziel beim Golf, wovon träumst du?

Ich möchte mal die PGA-Tour und alle großen Majors mitspielen dürfen. Das heißt, unter die Top 50 der Welt kommen.

Was steht als nächste Herausforderung an?

Das ist das Spiel mit der Herzogenauracher Mannschaft in der Bundesliga. Da sind wir am 23. Juli in Eichenried zu Gast. Und am Mittwoch danach steht dann schon die Internationale Amateurmeisterschaft im Hamburger Golf-Club Falkenstein an. 

Wechselbad der Gefühle

 3. Spieltag DGL Damen und Herren

Die Mannschaften des Herzogenauracher Golf-Clubs sind am Wochenende wieder auf Punktejagd gewesen. Der dritte Spieltag hatte es in sich und bescherte der Damenmannschaft einen Sieg in der Regionalliga und der Herrenmannschaft einen soliden 4. Platz in der 1. Bundesliga Süd.

Perfektes Golfwetter fanden die Herren am Wettkampfsonntag im Golfclub Mannheim-Viernheim vor und starteten voll motiviert in den Einzeln am Vormittag. Dennoch mussten sich die Herzogenauracher Golfer einer starken Konkurrenz aus Stuttgart, Sankt Leon-Rot und Mannheim geschlagen geben und konnten sich nur einen Schlag vor München Eichenried auf Rang 4 einordnen.

In den Vierern (zwei Spieler sind ein Team und schlagen abwechselnd) konnten die Spieler aus Franken Boden gut machen, verpassten es aber trotzdem Plätze gut zu machen, da der Abstand aus den Einzeln einfach zu groß war. Am Ende blieb den Herzogenaurachern ein sicherer 4. Platz, den sie auch in der Gesamttabelle einnehmen.

Noch zwei Spieltage dauert es, bis feststeht welche Mannschaften ins Final Four einziehen (jeweils die besten beiden Mannschaften aus der Süd- und Nordliga) und welche in die 2. Bundesliga absteigen (jeweils der Letztplatzierte). So wie es aussieht, kommt es am letzten Spieltag im Golf-Club Herzogenaurach zum großen Showdown. Der findet am 6. August auf der Anlage in Burgstall statt. Alle interessierten Golfer und Nicht-Golfer sind dazu ganz herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bei den Damen lief es deutlich besser als bei den Herren. In der Regionalliga Süd 2 konnten sich die Herzogenauracher Golferinnen gegen die Konkurrenz aus Fürth, Würzburg, Heidelberg und Bad Liebenzell durchsetzen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Sophie Henke, die mit 68 Schlägen drei Schläge unter dem Platzstandart spielte.

Insgesamt führen die Damen ihre Gruppe an und sind fest entschlossen wieder in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Auch die Damenmannschaft hat am 6. August in Herzogenaurach ihren letzten regulären Spieltag.

 

Matthias Schmid ist bayerischer Meister der Herren

Franken dominiert

Bei den Bayerischen Meisterschaften von 02.-04. Juni im GC Starnberg dominierten dieses Jahr die Franken. Franziska Bremm vom 1. GC Fürth und Matthias Schmid vom GC Herzogenaurach siegten deutlich und ließen der Konkurrenz wenig Chancen.

Der GC Starnberg erwies sich erneut als hervorragender Gastgeber und 103 Spielerinnen und Spieler freuten sich auf das Jahreshighlight im bayerischen Golfsport.

Bei den Damen gelang Franziska Bremm vom 1. GC Fürth ein Start Ziel Sieg. Die 19 jährige wurde gerade erst für ihre tolle Leistung in den USA in das All American Team berufen. Mit Runden von 73, 75 und 70 Schlägen erspielte sich Franziska Bremm am Ende einen beeindruckenden Vorsprung von elf Schlägen. Platz zwei ging an Nathalie Irlbacher vom GC München Eichenried (76, 77, 76), die sich in der Finalrunde noch vor ihre Teamkollegin Chiara Horder (75, 76, 79)schieben konnte.

Spitzengolf bei den Herren. Julian Gesell vom GC Olching und Matthias Schmid vom GC Herzogenaurach lieferten sich zunächst ein Kopf an Kopf Rennen. Julian Gesell startete mit einer nahezu fehlerfreien 64 in die Meisterschaft, gefolgt von Matthias Schmid der zum Auftakt eine 67 spielte. An Tag zwei tauschten die beiden dann ihre Ergebnisse, 67 für Julian Gesell und 64 für Matthias Schmid. Eine spannende Finalrunde war vorprogrammiert. Nach 9 Loch lag Matthias Schmid mit zwei unter für den Tag vier Schläge in Führung, und auch auf den back nine machte der Herzogenauracher keiner Fehler mehr, spielte in beeindruckender Ruhe das Turnier zu Ende. Mit vier unter Par und einem herausragenden Gesamtergebnis von 17 unter Par sicherte er sich den Meistertitel der Herren vor Julian Gesell, der mit eins über und insgesamt 12 unter Par das Turnier abschloss. Auf den dritten Platz spielte sich Daniel Schmieding vom GC Olching (70, 68, 71).

Die beiden Sieger lobten besonders die gute Qualität der Grüns des GC Starnberg und freuten sich über ihren ersten Damen und Herren Titel.

Dr. Werner Proebstl ehrte die Siegerinnen und Sieger in seiner Doppelfunktion als Präsident des GC Starnberg und Vizepräsident des Bayerischen Golfverband Sein großer Dank galt den presenting Partnern bebrassie, BMW und Allianz.

Golf und Natur – ein gelungenes Zusammenspiel

 

Was machen eigentlich die kleinen Schwäne? Das ist eine Frage, die gerade viele Besucher interessiert, die zum Herzogenauracher Golfclub kommen. Denn ein Schwanen-Paar hat sich an einem der Teiche auf dem Gelände angesiedelt und Nachwuchs bekommen.

Sechs kleine, graue Schwänchen tummeln sich jetzt mit ihren Eltern zwischen und auf den Spielbahnen - und bringen ab und an den Betrieb ein wenig durcheinander. Denn manch ein Golfspieler überlegt sich jetzt sehr genau, wohin er seinen Ball spielt. Oder er macht noch mal schnell ein Bild von den Kleinen. Selbst die Greenkeeper, die sich um die Platzpflege kümmern, sind begeistert vom Schwanennachwuchs. Es gibt sogar fast einen Wettbewerb darum, wer die schönsten Bilder von den Schwänchen macht, meint ihr Chef, Headgreenkeeper Heiko Kuhstrebe.

Dass die Schwäne auf dem Golfplatzgelände ein neues Zuhause gefunden haben, ist nicht verwunderlich. Denn der Verein tut einiges dafür, dass der Golfsport und die Umwelt im Einklang sind. Seit einigen Jahren nimmt er am Qualitäts-Management-Projekt „Golf und Natur“ des Deutschen Golf Verbands teil. Im März 2014 gab es für die geleistete Arbeit das Zertifikat in Gold. Das ist die höchste Auszeichnung, sie wird für jeweils zwei Jahre vergeben und wurde 2016 beim Re-Audit bestätigt.

Seit der Golfplatz in 2003 neu gebaut wurde, hat sich die Anzahl der Vogelarten auf dem Gelände von 48 auf 57 erhöht. Unter anderem brüten hier Neuntöter und Goldammer. Zu Vogelzugzeiten machen Knäkenten, Grauammern und der in Deutschland seltene Steinschmätzer auf dem Gelände in Burgstall Rast. Wanderfalke und Rotmilan haben hier ebenso ihr Jagdgebiet wie Mauersegler und Mehlschwalben. Und auch an die Ruflaute der Fasane haben sich die Golfspieler mittlerweile gewöhnt, die in den zahlreichen Hecken auf dem Golfplatz ihren Unterschlupf haben.

Auf dem Gelände verteilt sind insgesamt rund 60 Vogelhäuschen, die alle regelmäßig bebrütet werden. Außerdem gibt es etwa 30 Vogelsitzstangen, die mehrere Meter in die Höhe ragen. Fürs kommende Jahr geplant sind noch zusätzliche Starenkästen.

Aber auch die Beschaffenheit des Platzes trägt einiges zur Artenvielfalt bei: Es gibt offenes Gelände ebenso wie Heckenstrukturen, kurz und lang gemähte Flächen, dazu Kräuter- und Streuobst-Wiesen. Im Sommer übernachten Feldhasen gerne in den warmen Sandbunkern des Golfplatzes.  Sogar ein Imker hat seine Bienenstöcke aufgestellt und verkauft den Honig über das Club-Büro.

Bevor in Burgstall der Golfplatz entstand wurde das Gelände landwirtschaftlich genutzt. Seit dem haben regelmäßige Bodenproben gezeigt, dass die Belastung durch Dünge- und Pflanzenschutzmittel immer weiter zurückgegangen ist. Das liegt auch an der Philosophie von Headgreenkeeper Heiko Kuhstrebe. Er verzichtet soweit es geht auf künstlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel. Stattdessen setzt er vermehrt Produkte ein, die im biologischen Wein- und Gemüseanbau verwendet werden.

Auch in Zukunft setzt der Golf-Club Herzogenaurach auf „Golf und Natur“. Er will das Zertifikat in Gold behalten, das bisher nur fünf weitere Anlagen in Nordbayern haben. Geplant ist, dass der Litzelbach, der über das Gelände fließt,  künftig ein gewundenes Bett bekommt. So soll eine Art „kleine Flusslandschaft“ entstehen.

 

Damen und Herren starten in die Saison der Deutschen Golf Liga
 

Die Herrenmannschaft des Golf-Club Herzogenaurach beginnt diesen Sonntag, 7. Mai die Bundesligasaison im Golfclub St. Leon-Rot bei Heidelberg. Gut vorbereitet fahren die Jungs vom GCH nach Baden-Württemberg, um am 1. Spieltag der Deutschen Golf Liga den Saisonauftakt zu bestreiten.

Das Team hat sich mit Euan Mcintosh und Greame Robertson  Verstärkung aus Schottland geholt,, auch deshalb sind die Ansprüche für die Saison 2017 gestiegen. Die beiden Spieler aus Großbritannien rangieren in den Top 100 der Weltamateurrangliste und sind eine deutliche Aufwertung für den Kader aus Herzogenaurach. Auch Simon Taylor, der vergangene Saison noch für den benachbarten Golfclub am Reichswald gespielt hatte, wird das Bundesligateam unterstützen.

Trotz der Neuzugänge wird es auch 2017 wieder ein harter Kampf um den Einzug ins Final Four am 19.-20. August im Golfclub Köln. In der 1. Bundesliga der Golfer gehen jeweils fünf Mannschaften aus der Süd- und der Nordliga  an den Start. Der Letztplatzierte  jeder Liga steigt in die 2. Bundesliga ab und die Erst- und Zweitplatzierten ziehen ins Final Four ein. Dort wird dann um die deutsche Meisterschaft gespielt.

Das Team hat sich unter anderem mit einem Trainingslager im April in Südafrika auf die Herausforderungen der Saison vorbereitet.  Der Präsident des Golf-Club Herzogenaurach und Kapitän der Herrenmannschaft sieht positiv auf die anstehende Spielzeit: „Ich bin guter Hoffnung, dass wir eine bessere Platzierung als letztes Jahr erreichen können.“  2016 haben die Herzogenauracher Herren sich einen vierten Rang und damit den Klassenerhalt gesichert.

Die Damenmannschaft geht dieses Jahr in der Regionalliga Süd 2 an den Start und hat den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga als festes Ziel vor Augen. Nachdem die Mannschaft um Kapitänin Anna Even 2016 beim Heimspieltag den unglücklichen  Abstieg in Kauf nehmen musste, haben sich die Damen zusammen mit Trainer Matthias Knoblauch intensiv auf die neue Saison vorbereitet.

Während der Wintermonate stand Individualtraining auf dem Programm, außerdem absolvierten die  Spielerinnen  ein viertägiges Trainingscamp. Kapitänin Anna Even ist klar, dass der Wiederaufstieg nicht einfach wird: „Aber wir fühlen uns optimal vorbereitet. Wenn wir unsere Leistung abrufen können,  haben wir gute Chancen.“ Am  Sonntag  ist die Damenmannschaft beim Golfclub Bad Liebenzell, ebenfalls in Baden-Württemberg, zu Gast.

Das Heimspiel der Damen und der Herren findet dann am 6. August auf der Anlage in Burgstall statt. Alle interessierten Golfer und Nicht-Golfer sind dazu recht herzlich eingeladen. Es gibt nicht nur hochklassigen Sport zu erleben, die Besucher können  auch selbst den Schläger schwingen und Golf kostenlos ausprobieren.

 

Einstieg in den Golfsport leicht gemacht

 

Der Herzogenauracher Golfclub richtet jetzt ein besonderes Augenmerk auf Anfänger und Neumitglieder. In dieser Saison gibt es für sie zahlreiche neue Angebote.  Dazu gehört unter anderem der Einsteigertag am Montag für Golfer mit einem Handicap bis -36. Denn häufig haben Golfanfänger Hemmungen auf den Platz zu gehen und zu spielen, weil sie noch nicht so zügig vorankommen wie erfahrene Golfer. Oft kennen sie auch die anderen Club-Mitglieder noch nicht und haben Berührungsängste.

Diese Bedenken will der Golfclub Neueinsteigern und wenig erfahrenen Spielern nehmen. Wer im Besitz einer Platzerlaubnis ist, also erfolgreich eine entsprechende Prüfung gemacht hat, der kann zusammen mit langjährigen Mitgliedern jeden Montag um 17 Uhr auf den Platz gehen. Denn Club-Präsident Peter Pantel ist der Meinung: „Beim gemeinsamen Spiel gibt es von den „alten Hasen“ häufig wertvolle Tipps, man lernt sich zwanglos näher kennen und kann ohne Druck und mit Spaß den Golfsport genießen.“

Das Angebot wird schon jetzt rege angenommen. Den Teilnehmer gefällt es gut, sie haben Spaß und finden es inspirierend. Wer noch nicht Mitglied im Golfclub Herzogenaurach ist, kann zweimal kostenfrei am Golfeinsteigertag teilnehmen. Danach hat er zum Beispiel die Möglichkeit eine Schnupper-Mitgliedschaft ohne Spielrecht abzuschließen. Damit kann man ein ganzes Jahr die Driving-Range und die anderen Übungsanlagen des Golfclubs nutzen, außerdem beinhaltet sie drei Gutscheine für jeweils 18-Loch Golf auf der Anlage in Herzogenaurach.

Wer noch nicht in den Golfsport hineingeschnuppert hat es aber gerne tun möchte, für den bietet die Golfschule in diesem Jahr ein extra großes Angebot an Anfänger- und Einsteigerkursen bis hin zur Platzreife. Alle Infos dazu gibt es unter craigmillergolf.de.

 

Super Platzierungen für jugendliche GCH-Golfer

 

Konstantin Kuchenmeister feiert den Sieg bei der BGV Kader Wintermeisterschaft 2017. Mit Runden von 72,77,74 sicherte sich der 16-jährige Herzogenauracher im spanischen GC Lauro den 1. Platz.

Bastian Simon hat beim European Spring Junior in Murcia gespielt und einen hervorragenden 3. Platz geholt. Die Bedingungen waren nicht einfach, da der Wind an allen Tagen des WAGR-Turniers sehr stark war. Der 16jährige hat sich gegen eine Reihe von Handicap+3 Spielern behaupten können. Das Trainingslager mit der 1. Bundesligamannschaft in Südafrika scheint eine gute Grundlage gewesen zu sein.

Das gilt offenbar auch für Matthias Schmid. Der 19jährige hat bei den Deutschen Lochspielmeisterschaften in Frankfurt ebenfalls einen hervorragenden 3. Platz belegt. In einem engen Match lag Schmid gegen Nick Bachem vom Marienburger Golf-Club meist 1auf in Front – und so war auch der Endstand.

 

Jugendgolfer auf Erfolgsspur
 

 Bereits seit drei Jahren unterstützt der GC Herzogenaurach Rebecca Hnidka. Mittlerweile studiert die 20jährige in den USA. Sie hat an der Oral Roberts Universität in Tulsa, Oklahoma, ein volles Sportstipendium und spielt erfolgreich für ihre Uni in der höchsten amerikanischen Liga. Mit einem Handicap von +0,9 ist das nicht verwunderlich. Damit ist sie auch die beste Spielerin des Vereins. Und dem bleibt Rebecca treu, denn sie wird auch in dieser Saison für die 1.Damenmannschaft spielen.

Wenn die Semesterferien in den USA beginnen steigt Rebecca direkt ins Flugzeug, um rechtzeitig zum ersten Spieltag der Regionalliga, dem 7. Mai, für das Herzogenauracher Team da zu sein. Die Damenmannschaft ist dann beim Golfclub Bad Liebenzell zu Gast. Weitere Gegner in der Gruppe sind Fürth, Würzburg und Heidelberg- Lobenfeld. Das Heimspiel in Herzogenaurach findet am 6. August statt.

Rebecca Hnidka wird in diesem Sommer außerdem noch bei ca. zehn internationalen Turnieren im Ausland starten. Das Ziel der Nationalkader-Spielerin ist es, sich in der Weltrangliste der Amateurgolferinnen (WAGR) weiter nach oben zu spielen und sich erneut für die Europameisterschaft der Damen zu qualifizieren. Mit einem hervorragenden 2-ten Platz bei einem Weltranglisten Turnier in der Slowakei konnte sich die 20jährige erst im August vergangenen Jahres in die Weltrangliste spielen und hat sich seitdem um mehr als 2000 Plätze verbessert. Allein beim Kiawah Island Intercollegiate, dem größten College-Turnier Amerikas, sprang sie Ende Februar 182 Plätze nach oben.

 

Es gibt ab er noch weitere erfolgreiche Golftalente in Herzogenaurach: Dazu zählt Konstantin Kuchenmeister. Der 16jährige hat in der vergangenen Woche das Turnier im spanischen GC Lauro gewonnen und ist damit der Bayerische Kaderwintermeister 2016/2017. Seine 18-jährige Schwester Catherine Kuchenmeister, ebenso wie Rebecca Hnidka Mitglieder der Damenmannschaft, sowie Alexander Elsner und Matthias Schmid aus der 1. Bundesliga Herrenmannschaft haben bei den deutschen Lochspielmeisterschaften in Frankfurt gespielt. Es ist die jährliche Standortbestimmung auf deutschem Boden, denn hier messen sich je 32 der besten deutschen Golferinnen und Golfer.

 

 Neues von der Mitgliederversammlung 2017:

 

Ein halbes Jahrhundert Leidenschaft für den Golfsport

 

Auf einem 9-Loch-Golfplatz an der Herzo-Base hat alles angefangen. In diesen Jahr feiert der Golfclub Herzogenaurach sein 50jähriges Bestehen. Einige der Gründungsmitglieder von damals sind noch heute leidenschaftliche Golfer und wurden auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Montagabend dafür geehrt, dass sie sich seit 50 Jahren für den Verein einsetzen.

Ein paar Anekdoten wurden dabei auch zum Besten gegeben. Etwa, dass es eine Verbindung vom Golfclub ins All gibt. Denn der derzeitige Kommandant der Internationalen Raumstation ISS, US-Astronaut Shane Kimbrough, hat als Junge in Herzogenaurach die ersten Golfschläge gemacht. Sein Vater war Soldat und einige Zeit auf der Herzo-Base stationiert. Das Golfclub-Jubiläum wird im August eine gute Woche lang gefeiert. Auf dem Programm stehen nicht nur einige spezielle Turniere und ein großer Festakt. Es wird auch einen Erlebnistag für Golfinteressierte mit einem bunten Programm für Klein und Groß geben.

Der Golfclub-Vorstand hat auch die Weichen für die Zukunft gestellt. Der Pachtvertrag für das Club-Gelände in Burgstall läuft jetzt bis 2052 – mit einer Option auf weitere 10 Jahre. Sorgenkind ist allerdings das Clubhaus. Als der Platz in Burgstall kurz nach der Jahrtausendwende gebaut wurde, war das Gebäude nur als Quartier auf Zeit geplant. In den nächsten Jahren ist zumindest eine umfangreiche Sanierung nötig, wenn nicht sogar ein Neubau. Der Verein steht zwar finanziell solide da, das zeigt die aktuelle Bilanz, große Investitionen sind ohne Neuverschuldung aber nicht machbar.

Damit dem Verein der Nachwuchs nicht ausgeht, steckt er in diesem Jahr noch mehr Energie in die Jugendarbeit. Die gut 120 Kinder und Jugendlichen, die schon im Verein aktiv sind, werden weiter intensiv gefördert.  Der Club hat aber auch die nichtgolfenden Kinder im Blick, für die unter anderem spezielle Erlebnis- und Sichtungstage im Angebot sind. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Golfclub wieder auf dem Herzogenauracher Altstadtfest Mitte Juni vertreten sein – inklusive Golfsimulator.